Detours - Die animierte Star-Wars-Comedyserie

Nachrichten des Ressorts "Detours"

Gerücht: Veröffentlichung von Star Wars Detours noch 2018
Sonntag, den 07. Oktober 2018 um 11:38 Uhr von Sawru In

Normalerweise würden wir uns für einen Gerüchte-Bericht mehr Unterfütterung wünschen als ein paar Tweets, doch beim Thema Star Wars Detours haben schon diese einen berichtenswerten Seltenheitswert.

Seit der offiziellen Einstellung der 2009 von George Lucas angekündigten animierten Comedyserie im März 2013 sind Neuigkeiten zu den 39 fertigen Folgen äußerst spärlich gesät. Zuletzt gab es im Juni diesen Jahres ein Lebenszeichen: Damals wurde mit Erstaunen beobachtet, dass Lucasfilm die Markenrechte für Detours in den USA erneuert hat.

Die allgemeine, wenn auch jeder echten Faktenbasis entbehrende Vermutung war, dass Disney die Serie kommendes Jahr ganz nebenher über seinen neuen Streamingdienst veröffentlichen könnte. Oben angesprochene Tweets von zwei Redakteuren verschiedener Comic- und Popkulturportale von der Comicmesse in New York gehen nun überraschend in eine andere Richtung: Demnach könnte Detours bereits an Weihnachten herauskommen.



Beide Autoren sind über ihre Seiten in der Branche vernetzt, beide könnten plausiblermaßen etwas Glaubhaftes gehört haben. Skepsis ist dennoch selbstverständlich angebracht.

Gesetzt den Fall allerdings, das Gerücht bewahrheitet sich, wäre die nächste Frage, wie die Veröffentlichung von Detours aussehen würde. Disneys Streamingdienst ist an Weihnachten noch nicht am Start, also stünde uns eine Blu-ray-/DVD-Box mit Digitalauswertung über Amazon, iTunes, Google und Co. ins Haus?

Die Zeit wird's zeigen.

Alle von Lucasfilm veröffentlichten Ausschnitte zu Detours findet ihr bis dahin hier.




Genial absurd: Das war Star Wars Detours
Sonntag, den 20. Dezember 2015 um 17:50 Uhr von Aaron

Nicht alle Totgesagten stehen auf einer Insel im Meer und warten auf ein Lichtschwert: Im Falle von Detours liegt das gute Stück eher auf einer Festplatte herum und wartet auf einen Erlöser. Screencrush hat dem eingefrorenen Comedyprojekt nun ein kurzes Making-of spendiert und hatte dabei Gelegenheit, Chefautor Brendan Hay (The Daily Show, Die Simpsons, Robot Chicken) über seine Zusammenarbeit mit George Lucas zu befragen:

[…]

Da keine neuen Krieg-der-Sterne-Filme anstanden, begann George Lucas in aller Stille, etwas zu entwickeln, das zunächst Star Wars: Squishies hieß, benannt nach dem "Squash and Stretch"-Animationsprinzip. Auf der Suche nach Mitstreitern wandte sich Lucas an Matthew Senreich und Seth Green, in deren Robot-Chicken-Serie regelmäßig Sketche auf Krieg-der-Sterne-Basis vorkamen. Nachdem Lucas ihre Parodien gesehen und für gut befunden hatte, gab er den Beiden die Erlaubnis, ein halbstündiges Special über seine Figuren zu machen. Robot Chicken: Star Wars war so erfolgreich, dass zwei Fortsetzungen folgten. Als Lucas dann bei der Entwicklung von Star Wars: Squishies Partner brauchte, fiel seine Wahl sofort auf Senreich und Green.

Squishies wandelte sich schließlich zu Detours, einer computeranimierten Sketchserie, die die respektlose, popkulturverliebte Robot-Chicken-Perspektive mit Humor für alle Altersgruppen verknüpfte. Jede Folge bestand aus drei sechsminütigen Kurzepisoden, die an drei legendären Schauplätzen des Kriegs der Sterne spielten: Dem Todesstern, Tatooine und Coruscant. Das erste Konzept war faktisch ein Seinfeld im Weltraum, eine Serie über das langweilige Leben normaler Bewohner der Randbereiche des Krieg-der-Sterne-Universums, in der Dex's Diner aus Angriff der Klonkrieger die galaktische Rolle von Monk's Café einnehmen sollte.

In diesen ersten Überlegungen zur Serie war nicht vorgesehen, irgendwelche Hauptfiguren aus den Filmen einzusetzen. Stattdessen sollte Detours neue Figuren beleuchten, darunter zwei unmotivierte Sturmtruppensoldaten, die von Donald Faison (Scrubs) und Breckin Meyer (King of the Hill ) gesprochen wurden, sowie zuvor eher unbekanntere Gestalten wie die Kopfgeldjäger Bossk und Dengar. Allerdings hatten die Autoren so viel Spaß dabei, die berühmten Helden und Schurken der Filmreihe zu parodieren, dass sie nach und nach allesamt zur Stammbesetzung der Serie stießen. Sogar einige Krieg-der-Sterne-Veteranen stießen zum Ensemble, darunter Anthony Daniels (C-3PO), Ahmed Best (Jar Jar Binks) und Billy Dee Williams (Lando Calrissian), die alle einmal mehr in ihre vertrauten Rollen schlüpften.

Viele Fans des Kriegs der Sterne sprechen von George Lucas, als sei er eine Art Imperator Palpatine, ein allmächtiger Herrscher auf dem Thron eines riesigen Reiches, der selbstsüchtig seine wahnsinnigen Ziele verfolgt und mit absoluter Macht über seine Untertanen herrscht. Fragt man dann aber Brendan Hay, wirkt Lucas eigentlich nur ziemlich entspannt.

"Egal, was man über die Filme denkt, dieser Mann steckt einfach voller Ideen", so Hay. "Sie gehen ihm nie aus, und er hört nie auf, Neues vorzuschlagen."

Und Hay muss es wissen: Als leitender Autor von Detours verbrachte er viel Zeit mit Lucas, der sich persönlich in die Entwicklung der Serie einbrachte. Als sich die Autoren zu zweiwöchigen Handlungsbesprechungen auf der Skywalker Ranch trafen, verbrachte Lucas die Hälfte jeden Tages mit ihnen. Er lieferte Konzepte und Gags, erklärte die Feinheiten der Mythologie und Geschichte und führte Material vor, das den Stil und Humor der Serie beeinflussen sollte, darunter alte Looney-Tunes-Cartoons, Charlie-Chaplin-Kurzfilme, Little-Britain-Sketche und virale Videos.

Hört man Hay zu, gewinnt man einen ganz anderen Eindruck von Lucas als den, der im Fandom verbreitet ist. Hier ist Lucas kein mürrischer alter Großvater, sondern, um Hay zu zitieren, ein "charmanter, exzentrischer Onkel". Vor allem aber beschreibt Hay jemanden, der keine Tabus kannte, wenn es um seine unschätzbar wertvolle Schöpfung ging. "So viele Fans sagen Dinge wie, oh Gott, man kann das doch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er hingegen wäre der erste, der meint: Tu, was immer nötig ist, um einen Gag zu produzieren. Kommt schon, haben wir einfach Spaß damit!"

Auch Lucas' Vorschläge für die Serie waren laut Hay nicht die eines humorlosen Typen ohne Geschmack mit altbackenen Ideen, sondern häufig genial absurd. Bei einer Besprechung kamen die Autoren nicht weiter, als es darum ging, einen Streit zwischen zwei Außerirdischen zu schlichten. Lucas' Vorschlag: Wieso frisst der eine nicht einfach den anderen auf? "Sie sind doch beide außerirdische Ungeheuer. Kein Grund, eine friedliche Lösung zu finden, sollen sie sich doch einfach fressen."

"Wir dachten uns: Hmm, aber legt das nicht nahe, dass diese Figuren Kannibalen sind", berichtet Hay. "Und er sagte: Ich behaupte ja nicht, dass es perfekt ist, aber versuchen wir es doch mal."

Nur zwei Vorgaben machte Lucas: Die Serie musste für Kinder geeignet sein und zwischen Episode III und IV spielen. Ansonsten gab es keine Einschränkungen, was die Serie durfte oder auch wie sie aussehen sollte. Als Regisseur Todd Grimes den Autoren verschiedene Designoptionen für die Serie präsentierte, schlug Lucas vor, aus den unterschiedlichen Stilen einfach die jeweils besten Vorschläge auszuwählen, was im Animationsbereich eigentlich unüblich ist, da pro Serie ein Stil vorherrschen sollte. Lucas aber sagte: "Es ist ein Cartoon. Nehmt die besten Ideen." Hay erinnert sich, dass er damals dachte: "Okay, gut, das hat noch keiner versucht."

Es dürfte niemanden überraschen, dass die Autoren von Detours mehrheitlich seit ihrer Kindheit Fans des Kriegs der Sterne waren und entsprechend viele Fragen an Lucas hatten. Und der, so Hay, beantwortete jede einzelne. Er posierte mit ihnen für witzige Fotos, zeigte ihnen eine Archivfassung des Holiday Specials und erklärte sogar die Hintergründe des wohl berüchtigtsten Elements der Prequels: Der Midichlorianer. Wie Hay berichtet, habe Lucas mit ihnen zeigen wollen, dass die Macht in der klassischen Trilogie nur mystisch gewirkt habe, weil es eine "bildungsärmere Zeit" gewesen sei und die Wissenschaft hinter der Macht verlorengegangen war. "Ich glaube, die Fans hätten mehr Respekt vor den Prequels, wenn sie die Chance hätten, mit George Lucas persönlich darüber zu sprechen", so Hay. "Ich wollte sie mir selbst eigentlich nie mehr ansehen, aber nachdem ich George zugehört hatte, der uns erklärte, wieso er welche Entscheidung getroffen hatte, verstand ich vollkommen, wieso sie wurden, was sie sind."

Allerdings verbrachte George Lucas jeweils nur die Hälfte seiner Tage mit den Detours-Autoren. Die andere Hälfte war Gesprächen mit Lizenznehmern, Spielzeugherstellern und Geschäftsleuten gewidmet. Und auch wenn es nur wenige Leute außerhalb seines Unternehmens ahnten, bereitete Lucas zu jener Zeit den Verkauf von Lucasfilm an Disney vor. Die 4-Milliarden-Dollar-Transaktion wurde am 30. Oktober 2012 bekanntgegeben, gerade einmal zwei Monate nach der Detours-Ankündigung.

Im März des darauffolgenden Jahres gab StarWars.com bekannt, dass die beliebte Serie Star Wars: The Clone Wars auslaufen und Detours "zu einem späteren Zeitpunkt" veröffentlicht werde. Und damit war das Projekt zuende, bevor es richtig begonnen hatte. Es war, als sei die ganze Produktion in Karbonit eingefroren und in Jabbas Palast verfrachtet worden. Bis heute ist sie nicht aufgetaut worden, und es gibt keine Anhaltspunkte, dass der "spätere Zeitpunkt" jemals kommen wird.

In Interviews hat Seth Green wiederholt betont, dass Detours irgendwann veröffentlicht werden wird, selbst wenn die Fernsehbranche sich bis dahin "fundamental ändern" muss. Hay ist da weniger optimistisch: "Ich glaube, uns stand ein kurzes Zeitfenster offen", meint er. "Wir haben für die Reihe insgesamt zu einem gewissen Zeitpunkt Sinn ergeben. Jetzt, da es Das Erwachen der Macht gibt und all diese neuen Figuren und dieses neue Zeugs, sind wir einfach nicht mehr von Relevanz."

[…] Rückblickend erzählt Hay, dass er und seine Autoren von dem Freiraum geschockt gewesen seien, den Lucas ihnen gab, um sich über sein Baby (und über ihn selbst) lustig zu machen. Hinter vorgehaltener Hand witzelten sie, dass Detours das Holiday Special ihrer Generation werden würde, ein beinahe unbekanntes Stückchen Krieg der Sterne, über das die Fans zwar reden, das sie aber nie zu sehen bekommen. "Wir scherzten damals, dass George unser Material zum Scherz auf seinen Weihnachtsfeiern zeigen würde."

Mit ihren Vermutungen lagen die Autoren nur fast richtig: Das Holiday Special wurde zumindest einmal ausgestrahlt.



Erscheint Detours doch erst nach The Force Awakens?
Sonntag, den 18. Januar 2015 um 16:47 Uhr von Byzantiner

Vor wenigen Tagen haben wir euch über die Gerüchte einer digitalen Erscheinung von Detours im Mai diesen Jahres - also noch vor The Force Awakens - berichtet.
Nun berichtet der Examiner gegenläufige Meinungen - und bringt den Musiker und Parodist Weird al Yankovic ins Rennen (via JediNews):

Er [Weird al, Anm. d. Red] hat auch eine Rolle in der TV-Serie 'Star Wars: Detours', welchen einen komischen Blick auf die Charaktere von Star Wars während dem Aufstieg des Imperiums werfen soll. Die Show hat 39 vollendete Episoden, wird allerdings von Lucasfilm bis auf die Zeit nach der Premiere des neuen Films 'Star Wars: Episode VII - The Force Awakens' verlegt.

'Weird Al' Yankovic dürften den meisten von euch wohl durch seine Videos Amish Paradise, Fat oder auch die humoristische Nacherzählung von Episode I - The Saga Begins - bekannt sein.

Was haltet ihr von der Idee, dass 'Weird Al' in Detours mitspielen könnte? Und was haltet ihr von dem neuen Erscheinungstermin?




Gerücht: Erscheint Detours im Mai digital mit 30 Episoden?
Samstag, den 10. Januar 2015 um 04:17 Uhr von Byzantiner

Die Kollegen der JediNews berichten Gerüchte über eine relativ baldige Erscheinung der in Versenkung geratenen Serie Star Wars Detours:

Mittels eines unserer Bothan-Spione hat uns die Meldung erreicht, dass die animierte Serie Detours von Lucasfilm in Zusammenarbeit mit den Erschaffern von Robot Chicken, Seth Green und Matthew Senreich, möglicherweise bald öffentlich erscheint:

Kommen wir direkt zu den Fakten:

Am 8. August 2014 hat Lucasfilm auf den Namen Star Wars Detours fünf Trademarks registriert, welche die folgenden Produktlinien abdecken:

  • Bildungs- und Entertainmentdienste
  • Spielzeug, Spiele und Spielwaren; Gymnastik- und Sportartikel (außer Klamotten), in der Hand haltbare Einheiten, mit denen man an elektronische Spiele spielt – mit und ohne externen Displayscreen- oder -monitor; Weihnachtssocken; Weihnachtsbaumdekoration und -schmuck; Schneekugeln.
  • Klamotten für Beine und den Kopf
  • Papier- und Papierartikel; Pappkarton und Pappartikel; Druckware; Publikationen; Bücher; Fotografien; Portraits; Bilder; Schreibwaren; Büro- und Schulwaren.
  • Geräte zur Aufnahme, Versendung oder Reproduktion von Geräuschen oder Bildern; Audiobücher; Audioaufzeichnungen; auditive und visuelle Aufzeichnungen; Videospielsoftware; Computerprogramme und – software; Konsumentenelektronik und diesbezügliche Accessoires; Brillen und Sonnenbrillen, außerdem dazugehörige Accessoires; Ferngläser; Dekomagneten; Lineale; Mikrofone
[...]

Unsere Quellen erzählen uns, dass dreißig Episoden Detours Teil einer enormen digitalen Veröffentlichung von Star Wars-Inhalten sein wird, die im Mai diesen Jahres erscheint.
[...]
Es gibt keine Hinweise darauf, dass mehr als die 39 bereits produzierten Episoden entstehen werden, aber wo von Fanseite aus Nachfrage besteht, wer weiß...weitere 62 Skripte wurden vollendet.

Bilder der fünf Trademarks finden sich bei den Kollegen der JediNews. Eine offizielle Bestätigung, das räumt man dort ein, steht allerdings aus. Abwarten und Tee trinken, ist ja nicht mehr lange bis Mai...




Von wegen Disney: Green und Senreich über Detours
Sonntag, den 06. April 2014 um 12:30 Uhr von Aaron

Schlechte Nachrichten für diejenigen, die Disney mit viel Leidenschaft für jedes Unglück dieser Welt - und der weit, weit entfernten Galaxis - verantwortlich machen wollen: Laut der Detours-Macher hatte das Schockfrosten der Serie nichts mit Disney zu tun.
In einem Interview mit Topless Robot erklärten Seth Green und Matt Senreich:

Green: Die Annahme, Disney hätte irgendetwas mit dieser Entscheidung zu tun, ist falsch. Das war zu 100 Prozent eine Entscheidung von Lucasfilm, die zu der Zeit fiel, als entschieden wurde, neue Filme zu drehen. Bevor es überhaupt dazu kam, haben wir schon Gespräche darüber geführt, wie die nächsten drei Jahre für den Krieg der Sterne aussehen würden. Und wir haben monatelang mit Kathy Kennedy und den Entscheidungsträgern im Unternehmen gesprochen.

Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass unsere Serie - vom ganzen Aufbau her - zeitlos ist und wir fast 40 völlig fertiggestellte, sendefähige Folgen hatten, der Grundton aber humoristisch angelegt ist und das Ganze eher dem Simpsons-Universum innerhalb von Krieg der Sterne entspricht. Es ergab insofern einfach wenig Sinn, die nächsten drei Jahre damit zu verbringen, Kindern und Jugendlichen eine verdrehte Version von Figuren zu präsentieren, die sie nur drei Jahre später wieder sehr ernst nehmen sollten.

Wenn die neuen Filme anlaufen, die nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter spielen, nach dem Tod Darth Vaders und des Imperators, dann müssen diese Leute als Diktatoren vom Schlage eines Stalin oder Hitler empfunden werden. Unsere Serie zeigt sie aber als gestresste Manager, die versuchen, eine intergalaktische Raumstation zu leiten.

Senreich: Das Schlimmste, was die Leute uns regelmäßig erzählen, ist, dass sie Bekannte über Robot Chicken an den Krieg der Sterne heranführen. Und das ist schrecklich, das ist genau falschherum.

Green: Damit nimmt man diesen Leuten einfach nur die Fähigkeit, die ernstgemeinte Fassung zu verstehen, wenn man ihnen erste eine ironische Version vorsetzt.

Senreich: Und da wir wissen, dass eine ernsthafte Version in Arbeit ist und wir die lustige Variante auf Lager haben, gehen wir eben erst auf Sendung, nachdem sie mit den neuen Filmen durch sind.

Green: Unsere Serie verzögert sich, sie ist nicht gestrichen worden. Es gibt so viel Material, und ich glaube, die Sendemethoden werden irgendwann auch dazu passen. Genau wie die Sender immer auf ganze Staffeln aus sind, setzt Netflix darauf, den Leuten Downloadserien anzubieten. Und genau dazu passt auch Detours. Aber das wird sicher noch fünf Jahre dauern. Also habt einfach etwas Geduld.

Danke an Michael für den Hinweis.




Seth Green über Detours: Nicht vor den Kinofilmen
Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 13:15 Uhr von Aaron

Am Rande der New Yorker Comic-Con hatte IGN Gelegenheit, mit Seth Green über Detours zu plaudern. Seine Aussagen unterscheiden sich praktisch gar nicht von seiner Stellungnahme im vergangenen Monat (wir berichteten hier), aber er gibt sich nach wie vor berichtenswert zuversichtlich, dass die Serie - oder zumindest das bis dato produzierte Material - eines Tages über Video-on-Demand-Plattformen der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird:

Als Kathleen Kennedy die Marke übernahm und der Verkauf an Disney stattfand, musste sie sich darauf einstellen, dass neue Filme gedreht werden und dabei nicht nur die nächsten 3, sondern die nächsten 30 Jahre im Blick behalten. Über diese Frage - die Frage, an welchem Punkt man bestimmte Arten von Geschichten eingeführt - haben wir dann miteinander gesprochen. Diese Frage war umso entscheidender, als Detours eine Sitcom im Universum des Kriegs der Sterne ist und von George Lucas persönlich entwickelt wurde. Aus letzterem Grund wird diese Serie ganz anders aufgenommen werden, weil sie von ihm stammt.

Deshalb haben wir uns gedacht, dass es besser wäre, das Publikum ohne diesen Ballast Episode VII erleben zu lassen, als die Serie in den nächsten 3 Jahren auf Nick oder XD zu zeigen, wo drei Generationen von Kindern damit großwerden würden, dass Darth Vader dieser etwas schusselige Kerl aus dem mittleren Management ist, der sich mit seinem Chef, diesem von allen Seiten kritisierten CEO-Typen, herumplagt.

[...]

Ich glaube, diese Serie wird eines Tages veröffentlicht werden, aber ich glaube, dass sich die Medienlandschaft bis dahin grundlegend verändert haben wird. Da muss man sich nur Netflix, diese ganzen VOD-Dienste und die Downloadportale ansehen, wo man eine ganze Staffel einer Serie auf einen Schlag kaufen kann. Und wir haben 39 fertiggestellte Folgen, die man in Blöcken aus je 5 Folgen zu je 1,99 USD anbieten könnte. Aber ich glaube, erst einmal müssen die neuen Kinofilme erscheinen, und erst danach dürfte sich die gesamte Sachlage derart ändern, dass man diese Art von Comedy veröffentlichen kann. Ich bin aber auch der Auffassung, dass unsere Arbeit zeitlos war, und deshalb freue ich mich nach wie vor darauf, sie den Leuten zeigen zu können.



Seth Green über Detours: Zeitlos, aber aktuell auf Eis
Donnerstag, den 19. September 2013 um 09:05 Uhr von Aaron

Überraschung, Überraschung: Es gibt eine Art Lebenszeichen des seit der Disney-Übernahme verschollenen Detours. In einer Fragestunde bei Reddit ließ sich Seth Green Folgendes entlocken:

Detours liegt für den Moment auf Eis. Wir haben 39 fertige Folgen und etwa 62 fertige Drehbücher. Aber die ganze Serie wurde entwickelt, bevor die Entscheidung fiel, mehr Krieg-der-Sterne-Filme zu drehen. Unsere Serie, die von George Lucas mitentwickelt wurde, ist eine Trick-Sitcom in der Welt von Krieg der Sterne. Wir haben eine ganze Reihe von Gesprächen mit Kathleen Kennedy geführt, in denen es um Krieg der Sterne ging, und das nicht auf die nächsten 3, sondern die nächsten 30 Jahre betrachtet. Wenn man in einer derart privilegierten Lage ist, mit dem Schöpfer von Krieg der Sterne an einem Krieg-der-Sterne-Projekt zu arbeiten, entwickelt man ein enormes Verantwortungsgefühl für das Gesamtbild. Ich selbst habe Krieg der Sterne als Kind kennengelernt und das natürlich ohne einen ironischen oder humorbetonten Blickwinkel. Damals war Darth Vader einfach nur furchteinflößend, und die Botschaften der Saga waren sehr, sehr deutlich.

Wir waren jetzt gemeinsam nicht der Ansicht, dass es sinnvoll wäre, mit Blick auf die neuen Filme in den nächsten 3 Jahren eine Trick-Sitcom zu entwickeln, die für 3 Generationen von Kindern zum Einstiegsportal in das Krieg-der-Sterne-Universum werden könnte.

Eine ganze Menge Eltern haben mich nämlich in den letzten Jahren angesprochen, nachdem sie ihren Kindern vor den eigentlichen Filmen die Krieg-der-Sterne-Folgen von Robot Chicken und Family Guy gezeigt hatten. Die Autoren von Robot Chicken und ich selbt natürlich auch hören das sehr häufig. Das ist in etwa so wie früher, als wir über Bugs Bunny und Tom und Jerry die Welt der klassischen Musik kennengelernt haben. Kinder sehen unsere ironische Sicht auf He-Man oder andere Ikonen der Popkultur und haben nie Gelegenheit, diese Welten als ernste Produktionen kennenzulernen. Das alles ist etwas bizarr, wenn man es sich genau überlegt, aber ich habe es selbst gesehen und bin deshalb hinsichtlich unserer Arbeit etwas nachdenklicher geworden.

Ich finde, Detours bietet zeitlose Unterhaltung. Und der Vertrieb von Medien ändert sich so rasant, so dramatisch, dass man aktuell beim besten Willen nicht sagen kann, wie Inhalte in 5 Jahren an ihr Publikum herangetragen werden könnten. In einem Zeitalter, in dem Netflix-Serien für die höchsten Auszeichnungen der Fernsehwelt nominiert werden, lassen sich keine Vorhersagen für die Zeit machen, wenn der erste neue Krieg-der-Sterne-Film herauskommt. Detours kann insofern eine Weile im Regal verschwinden bis der neue Film in den Kinos ist, denn was wir geschaffen haben, ist sehr lustig, sehr clever und wie ich bereits sagte: zeitlos.



Insider-Infos zu Detours
Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 16:08 Uhr von Aaron

Im aktuellen Insider findet sich, wie könnte es anders sein, auch ein Bericht über Detours. Hier der Teil mit einigen neuen Details:

Zu den zahlreichen witzigen Neuinterpretationen der Serie gehört auch ein geniales Täuschungsmanöver: Der Todesstern wird unter dem Vorwand gebaut, es handle sich dabei um ein riesiges Einkaufszentrum. Seth Green erklärt: "Wenn man etwas in der Größe eines Mondes baut, werden die Leute davon erfahren. Also ist das die Tarnung. Und George Lucas hat darauf bestanden, dass auch ein IT-Experte an Bord ist."

Darth Vader muss in der Serie mit einer gehörigen Portion Langeweile klarkommen. "Er ist der Typ, der bei Supermarkt-Einweihungen das Band durchschneiden darf. Er hat aktuell sonst nichts vor. Er hat nichts, um sich zu beschäftigen."

Tatooine ist ein Haupthandlungsort, Jabbas Palast dort der zentrale Schauplatz.
Green, Senreich und Grimes gaben auch bekannt, dass der Rasende Falke auf dem Originalspielzeug von Kenner basieren wird, inklusive des sich öffnenden Cockpits, des entnehmbaren Schachtisches und einer Lichtschwert-Übungssonde, die an einem Faden von der Decke hängt.

Ein weiterer wichtiger Schauplatz wird Dex's Diner werden, das zuletzt in Angriff der Klonkrieger zu sehen war. Dort geht die 14 Jahre alte Leia ein und aus, die sauer auf die Welt ist, ihre wahren Eltern nicht kennt und es satt hat, nur in Begleitung ihrer Doubles aus dem Haus gehen zu dürfen. Catherine Taber, die Stimme von Padmé in The Clone Wars, spricht die nervige Prinzessin und ihre treuen Doppelgängerinnen.
Billy Dee Williams schlüpft wieder in die Rolle von Lando Calrissian, Anthony Daniels spricht C-3PO und Ahmed Best Jar Jar Binks.

Das Team

Produktion: Jennifer Hill
Drehbuchleitung: Brendan Hay
Drehbuch: Dan Milano, Tom Root, Zeb Wells, Doug Goldstein, Breckin Meyer, Kevin Shinick, David Goodman, Michael Price und Jane Espenson.

Besetzung

Zachari Levi - Tarkins Sohn Biff Tarkin
Breckin Meyer und Donald Faison - Die Sturmtruppensoldaten Super Ace und Killer
Dee Bradley Baker - verschiedene Figuren, darunter Feldwebel Basher, ein Klonkriegsveteran, der auf die modernen Sturmtruppen herabsieht
Seth Green - verschiedene Figuren, darunter der große Schauspieler Salacious Crumb, der eine wunderbare Sprechstimme hat, wenn er sich nicht über das Unglück seiner Zeitgenossen kaputtlacht
sowie
Abraham Benrubi, Cree Summers, Nat Faxon, Grey DeLisle, Felicia Day, "Weird Al" Yankovic und George Lucas

Und hier noch einige Hintergrundinfos zu den Mitwirkenden hinter den Kulissen:

Produzentin Jennifer Hill hat für Nickelodeon die Vorschul-Trickserie Backyardigans – Die Hinterhofzwerge betreut und war zuletzt mitverantwortlich für die australisch-kanadische Trick-Comedy Pearlie.

Chefautor Brendan Hay hat als Autor für die Daily Show gearbeitet und zuletzt für die Simpsons, Robot Chicken und die Comedyserie Mighty B! Hier kommt Bessie geschrieben.

Dan Milano hat bei Robot Chicken: Star Wars 2 bereits mit der Saga gearbeitet, war zuvor schon an Robot Chicken beteiligt und war einer der Schöpfer der Puppen-Sitcom Greg the Bunny. Neben seiner Autorentätigkeit ist er auch immer wieder als Synchronsprecher in Erscheinung getreten.

Tom Root hat als Autor, Regisseur, Produzent und Sprecher an Robot Chicken gearbeitet. Zusammen mit Matt Senreich steckt er hinter der Adult-Swim-Comedy Titan Maximum, an der Milano als Sprecher mitwirkte.

Zeb Wells ist ebenfalls ein Robot Chicken-Veteran und war an den ersten beiden Krieg der Sterne-Specials beteiligt. Für Marvel schrieb er mehrere Comics, unter anderem für Spiderman, Daredevil und X-Men.

Auch Doug Goldstein stammt aus dem Robot Chicken-Klub und war ebenfalls an den ersten beiden Krieg der Sterne-Specials beteiligt. Daneben hat er für Electronic Arts gearbeitet und gehört zu den Gründern des Zeitschriftenverlags Wizard Entertainment.

Breckin Meyer war ebenso an allen drei Krieg der Sterne-Specials und weiteren Folgen von Robot Chicken beteiligt. Er ist der kreative Kopf hinter Men at Work und war als Schauspieler u.a. in Heroes zu sehen. Wer in den 90ern Teenie war, dürfte ihn außerdem aus Clueless kennen.

Kevin Shinick gewann 2010 den Autoren-Emmy für Robot Chicken. An der Sketch-Comedyserie Mad wirkt er für Cartoon Network als Chefautor und Produzent mit.

David Goodman ist der Autor der legendären Futurama-Folge Where No Fan Has Gone Before, die ihn später zum Autorenteam von Star Trek: Enterprise führte. Daneben hat er an Family Guy mitgeschrieben und die Serie als Produktionsleiter betreut.

Michael Price ist ein langjähriger Simpsons-Autor und hat für seine Arbeit den Emmy gewonnen. Am Simpsons-Kinofilm wirkte er als Berater mit. Price ist der kreative Kopf hinter dem Lego-Film Die Padawan-Bedrohung.

Jane Espenson hat lange Zeit mit Joss Whedon an Buffy gearbeitet. Seither war sie an Battlestar Galactica, Torchwood und Once Upon A Time beteiligt. Espenson lieferte zudem Drehbücher für Folgen von Deep Space Nine, Angel, Firefly, The O.C., Gilmore Girls, Eureka und Warehouse 13.




Seth Green spricht andeutungsweise über Detours
Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 15:24 Uhr von Aaron

Seth Green hat mal wieder mit IGN über Detours geplaudert. Neuigkeiten gibt es nur anderthalb:

1. Green persönlich hätte einen späteren Vorstellungstermin als die Celebration bevorzugt, da er meinte, man wäre noch nicht so weit. Was wohl heißen dürfte, dass Detours frühestens nächsten Herbst anlaufen wird.
1,5. Je nach Humor-Einschätzung von Greens Aussage, wird Jar Jar innerhalb der Serie eine Parodie des Film The King's Speech erleben. Sollte dies tatsächlich passieren, darf man sich schon einmal die Frage stellen, wer als Jar Jars Sprachlehrer in Frage kommen könnte. Yoda hätte hier sicher Potential.

Hier jedenfalls das Interview:




Green und Senreich über Detours
Freitag, den 07. September 2012 um 11:38 Uhr von Aaron

Gewissermaßen als allerletzte Celebration-Meldung bringt IGN ein Interview mit den Detours-Machern:

Wird eine Folge von Detours ähnlich schnell geschnitten und auf Sketsche angelegt sein wie Robot Chicken?

Seth Green: Nein, und das ist mein Lieblingsaspekt daran. Ich würde nicht sagen, dass es folgenübergreifende Handlungsstränge gibt, aber die Serie ist episodisch aufgebaut. Es geht nicht um Sketsche oder kurze Gags, sondern erinnert eher an eine Sitcom.

Matt Senreich: Ja, die Figuren entwickeln sich im Lauf der Serie.

Green: Ja, so kann man das vielleicht sagen.

Senreich: Oder wie ich es gern formuliere: Ich weiß am Anfang, wo diese Figuren weit in der Zukunft landen werden.

Green: Es gibt so viele falsche Informationen. Jedesmal, wenn wir etwas sagen oder jemandem etwas zeigen, wird das verdreht und abgewandelt und aufs Aberwitzigste interpretiert. Ich versuche also - wie ein Chirurg mit seinem Skalpell - das Ganze zu korrigieren und den ganzen Rest zu ignorieren.

Es war auffällig, dass von Luke in dem bislang gezeigten Material nichts zu sehen war.

Senreich: Oh, er wird auftauchen.

Green: Oh ja, aber Luke ist ein Teenager, der mit seinem Onkel in der Wüste lebt. [lacht] Er ist nicht gerade der coolste Typ.

Senreich: [...] Er ist der Typ, mit dem Obi-Wan ständig zu reden versucht. Obi-Wan will ihm mitteilen, dass er das Universum retten muss, und jedesmal, wenn er dort auftaucht... Nun, vielleicht war die Szene im Film nicht das erste Mal, dass Obi-Wan versucht hat, an Luke heranzukommen.

Green: Wir denken, dass Obi-Wan Timing-Probleme hatte. Jedesmal, wenn er das Thema anschneiden will, geht es massiv schief, und er zieht seinen Geistestrick ab, sagt "Nichts von alledem ist je passiert" und zieht weiter. Und Luke entwickelt nach und nach massive Gedächtnislücken, wacht an seltsamen Orten auf und versteht nicht, wieso seine Klamotten so unordentlich sind.

Es gibt Leute, die Krieg der Sterne nur akzeptieren können, wenn es cool und knallhart ist. Was würden Sie diesen Leuten sagen?

Senreich: Wir wollen genau das Gleiche.

Green: Ja, wir lieben das knallharte, coole Krieg der Sterne, aber man kann die Sachen, die man mag, auf verschiedene Weise genießen. Wenn alles genau gleich aussieht, erkennt man die Unterschiede nicht mehr. Krieg der Sterne ist eine internationale, globale Marke, die sich auf millionenfache Weise darstellt. Die Leute haben gelacht, als wir Robot Chicken präsentierten, also eine Parodie von Krieg der Sterne. Ich fände es sehr seltsam, wenn sie eine ernste Comedyserie vom Macher von Krieg der Sterne nicht akzeptieren könnten.

Geoff Johns: Ich gehöre gar nicht in dieses Interview, aber ich sehe das genauso. Man muss sich nur Batman anschauen: Da gibt es The Dark Knight Rises auf der einen und Batman: The Brave And The Bold auf der anderen Seite. Das Beste an Batman ist, dass es etwas für jede Altersgruppe gibt. Warum sollte man eine davon ausschließen, wenn die Figur allen etwas zu bieten hat?

Green: Genau, warum sollte ihnen diese Mythologie vorenthalten? Nur darum geht es. Es ist an uns zu entscheiden, welche Legenden und Mythen wir unseren Kindern und den nächsten Generationen weitergeben. Wie oft wurde Shakespeare neu interpretiert? Unser geistiges Eigentum ist uns doch nur so wichtig, weil wir Erfahrungen damit verbinden. Es ist eine Frage der Empfindung, und einige Leute glauben, dass niemand das Gleiche empfinden kann, sofern es nicht auf die exakt gleiche Weise passiert. Und das trifft einfach nicht zu.

Senreich: Die dunkle Bedrohung mag nicht mein Lieblings-Krieg der Sterne sein...

Green: Aber es ist die Lieblingsepisode meines 20jährigen Schwagers.

Ich kenne einige Leute, die das genauso empfinden.

Green: Und sie lieben diesen Film, genau wie wir unseren Lieblingsfilm lieben. Sie brauchen ihn, weil er ihrer ist.

Senreich: Als wir am dritten Krieg der Sterne-Special arbeiteten, hatten wir drei Praktikanten, die mir erzählten, wieso die Prequels besser wären als die klassische Trilogie. Ich dachte erst, sie würden mich auf den Arm nehmen, aber dann gab es eine lange Debatte, wieso die alten Filme für sie langweilig waren. Ich habe versucht, das zu verstehen und konnte es einfach nicht, weil das einfach nicht mein Ding war, aber das ist auch völlig in Ordnung. Ich kann das akzeptieren. Und ich liebe The Clone Wars, auch wenn das auch nicht wirklich für mich gemacht wird.

Green: Haben Sie den neuen Trailer gesehen?

Ja, der war großartig.

Green: Wow, einfach phantastisch. Ich habe einige von diesen Mandalore-Folgen gesehen, und die sind besser, als man glauben würde. Wenn man über das knallharte Hardcore-Krieg der Sterne spricht, dann liefern Dave Filoni und George Lucas genau das. Sie bringen euch Robotech im Krieg der Sterne-Universum, das ist einfach genial!
Robot Chicken läuft auf Adult Swim und passt entsprechend inhaltlich dazu. Wird der Humor von Detours auch so werden oder doch eher familienfreundlich?

Senreich: George hat es auf den Punkt gebracht: Es ist etwas zu jung für die Älteren und etwas zu alt für die Jüngeren.

Green: Im Moment ist das Zielpublikum reichlich unklar. Wir wissen, was diese Serie ist, aber wie die Leute sie am Ende aufnehmen werden, ist nicht abzusehen. Als die Leute zuerst die Simpsons sahen, hatten sie nichts, an dem sie die Serie hätten messen können. Krieg der Sterne ist hingegen schon Krieg der Sterne. Egal wie man es auffasst, und auch wenn es von demjenigen kommt, der es mal erfunden hat, wird irgendwer immer Probleme damit haben. Und das ist auch in Ordnung. Für unseren Teil gilt: Wir machen diese Serie so phantastisch wie wir nur können, und wir lieben Krieg der Sterne.



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